Herbstlager 1995
Gau Küste will Bäume sehen
Es fing alles damit an, dass Bernd und Torsten mal wieder ein kerniges Lager
zusammen machen wollten. Da die Sommerferien diesmal getrennt zwischen Bremen
und Niedersachsen lagen, kamen nur die Herbstferien in Frage. Also wurde der
Termin vom 29.09.-03.10.1995 festgelegt. Die Teilnehmer standen beim ersten
Vorbereitungstreffen auch schon fest: Gau Küste, Siedlung Bartholomäus Schink und
die Sippe Flinker Falke von GvB. Als endlich der 29. September gekommen war,
fanden wir uns alle in einem kleinen Wäldchen in der Nähe von Neubruchhausen ein.
Nach anfänglichen Aufbauschwierigkeiten einiger Leute, konnten wir uns abends doch
noch in einer Jurte einfinden.
Samstag gab es den immer wieder gern genommenen "Wettbewerb der Baumeister"
(von wem kam diese Idee wohl??). Der Abend wurde mit einem Geländespiel und
einer Abendwache abgeschlossen. Weiterhin erwähnenswert ist, dass es in dieser
Nacht das erste Mal Frost in diesem Herbst gegeben hat (-2 Grad).
Am Sonntag ging es nach dem Erntedankgottesdienst auf einen 2-Tages-Hajk, der am
nächsten Tag in Bassum mit einer Stadtralley endete. Nachdem alle wieder im Lager
waren und gegessen hatten, wurden sie zum Bassumer Hallenbad gefahren, um sich
dort (endlich) zu waschen!!
Am späteren Abend wurden die Ergebnisse des Hajks und des Baumeisterwettbewerbs
bekannt gegeben. Als letztes kamen die Aufnahmen. Während unseres Schweigemarsches,
raschelte es im Unterholz, doch wir dachten dies seien irgendwelche Tiere. Es
wurden von der Sippe Schlauer Dachs (meine Sippe) Jessica und Kirsten als Jungpfadfinder
und Ole von den Flinken Falken (Frosch) als Pfadfinder aufgenommen.
Als wir zurück zum Lagerplatz kamen, lagen unsere Zelte flach und am Turm hing
ein großes Bettlaken nut dem Stammeszeichen von GvH Während sich Torsten verdrückt
hat, sind die restlichen älteren, bewaffnet mit Mehl und Wasser, in Bernds Bus
gesprungen und zur Strasse gefahren, wo wir dann wie Fallschirmspringer aus dem
Bus gesprungen sind, um wenigstens einen von vier vollbesetzten Wagen voll zu kleistern.
Nach einer ruhigen Nacht wurde am nächsten Morgen alles zusammengeräumt, und nach
einer umwerfenden Andacht von mir (zwei Leutchen sind aufgrund ihres schwachen
Kreislaufes zusammengeklappt) haben wir uns alle auf den Heimweg gemacht.
Autor: loretta
SPECHT 1/96, Nr.48
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